Schwerpunkt
IT-Sicherheit
IT-Sicherheit im Kanton Luzern heisst, Bevölkerungsdaten zu schützen und Sicherheit bei Beschaffung und Betrieb mitzudenken.
Stand: 15. Oktober 2026
Der Kanton Luzern bewahrt Daten von Schülerinnen und Schülern, Patientinnen und Patienten, Steuerpflichtigen und von den eigenen Mitarbeitenden. Wer diese Systeme betreibt, trägt Verantwortung. IT-Sicherheit ist dafür keine technische Fussnote. Sie entscheidet, ob digitale Leistungen vertrauenswürdig sind.
Was ich in der Praxis sehe
In Betrieben scheitern Vorfälle selten an einem fehlenden Slogan. Sie entstehen aus alten Zugängen, zu vielen Berechtigungen, aufgeschobenen Updates und aus Projekten, bei denen Schutz erst am Schluss geprüft wird. Dieselbe Mechanik gilt in der öffentlichen Hand. Nur sind die Daten sensibler und der Schaden trifft die Bevölkerung.
Dafür setze ich mich ein
- Sicherheit wird bei kantonalen IT-Beschaffungen ein Kriterium, nicht ein Anhang nach der Vergabe.
- Verwaltung, Schulen und kantonale Betriebe üben den Ernstfall, statt erst im Vorfall die Zuständigkeiten zu suchen.
- Der Kanton hält eigenes Fachwissen. Externe Unterstützung ist richtig. Abhängigkeit von einem einzelnen Anbieter ohne interne Urteilskraft ist es nicht.
- Kleinere Gemeinden werden nicht allein gelassen. Gemeinsame Standards und Unterstützung schlagen achtzig verschiedene Insellösungen.
Was der Kantonsrat beitragen kann
Der Kantonsrat konfiguriert keine Firewalls. Er setzt den Rahmen: Budget, Aufsicht über den Regierungsrat, Fragen, Aufträge und gesetzliche Leitplanken. Ich will, dass digitale Vorlagen diese Fragen sichtbar beantworten. Welche Daten werden bearbeitet, wer ist verantwortlich, wie wird ein Vorfall erkannt, und was kostet der Schutz über die Lebensdauer, nicht nur im Einführungsjahr.
IT-Sicherheit ermöglicht Digitalisierung. Sie ersetzt sie nicht, und sie darf sie nicht blockieren. Ein Kanton, der Leistungen digital anbietet, muss den Schutz gleich seriös planen wie das Portal selbst.